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Konfirmanden

Die Taufe steht üblicherweise am Anfang des Lebens.

Die Kirche begleitet die Kinder und die Jugendlichen über die verschiedenen Altersabschnitte, von der Geburt über die Kindergartenjahre, die Schulzeit und das Konfirmationsjahr, das mit einem festlichen Gottesdienst abgeschlossen wird.

Die Konfirmation gehört zu den gefragtesten kirchlichen Amtshandlungen. Konfirmation kommt aus dem Lateinischen und steht für "Befestigung" oder "Stärkung". Die jungen Menschen bekennen sich im Gottesdienst bewusst zum Sakrament der Taufe. Die Pastorin und die Pastoren bereiten die Jugendlichen im Unterricht und einer Wochenendfreizeit auf die Konfirmation vor. Sie legen damit ihr Bekenntnis zum Christentum ab und werden als mündige Mitglieder in die Gemeinde aufgenommen. Sie gehen zum Abendmahl, können selbst Pate werden und bestimmen in kirchlichen Angelegenheiten mit. Der Konfirmandenunterricht ist ein guter Ort, um Fragen nachzugehen, die jeden Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden beschäftigen. Wer bin ich, wohin gehe ich, was trägt mich - Fragen nach dem Geheimnis des Lebens, dem Sinn und der religiösen Dimension. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Konfirmation in ganz Deutschland üblich. Sofern man noch nicht getauft ist, kann das in einem Gottesdienst während der Konfirmandenzeit feierlich vollzogen werden. Es ist immer ein besonderes Erlebnis, die Jugendlichen in dieser Lebensphase begleiten zu dürfen. Sie lassen sich gerne motivieren, wenn man sie ernst nimmt und ihnen Freiraum gibt, um selber etwas zu gestalten z. B. für einen Gottesdienst oder irgendeine Aktion. Besonders präsent sind sie bei typischen Lebensthemen: Wer bin ich? Wem kann ich vertrauen? Wie ist das mit der Liebe? Gibt es Hoffnung, die wirklich trägt? Und damit ist man dann bereits mitten drin in den Hauptfragen des christlichen Glaubens.

 

 

 

 

Schönkirchen

Die Konfirmanden bei Pastor Suhr

Treffpunkt: Blomeweg. Im Saal. Gesungen wird auf jeden Fall - kommt Ihr nicht drumrum. Und wir erzählen - was liegt an. Lernen natürlich auch viel Kirchliches und aus der Bibel, am liebsten aber dazu: was ist mit Euch? Manche erzählen gerne, andere lieber nicht. Und wehe, Ihr könnt das Vater unser nicht! Eine Zeit der Begleitung ist unsere Konfirmandenzeit, wenn Kinder langsam ins Leben gehen. Kirche möchte doch gerne ein Zuhause auf Zeit sein. Immer am Dienstag oder Donnerstag, dann wenn wir uns treffen. Und vielleicht bleibt sie danach auch noch, wenn das Fest gefeiert wurde, die Gäste da waren, ein feierlicher Gottesdienst für unsere Kinder begangen und am liebsten noch ein paar Umschläge dazubekommen. Natürlich grillen wir auch, machen eine Freizeit, sind unterwegs, und zu Weihnachten sind wir die Krippenspieler von Schönkirchen. Wenn die Kirche voll ist, dann ist Julia Maria, Piet ist Joseph und Inken ist Pippi Langstrumpf. Und wir feiern Heilig Abend. Im Frühling und im Sommer das Eis - hätt ich fast vergessen. Und warum das Glaubensbekenntnis Glaubensbekenntnis heißt und dass alle beten, auch wenn sie es gar nicht denken, das kommt alles zur Sprache. Auch, dass man das alles machen kann, selbst wenn man sagt: ich glaub eigentlich gar nicht. Vielleicht hoffst Du das aber, dass da jemand ist, der die Welt in Händen hält und auch Dich - was für eine schöne Hoffnung - bei allem, was einen auch sorgt! Das alles und noch viel mehr ist Thema bei uns im Konfer! Normal von 12-14. Geht aber auch mal früher oder später. Hängt davon ab. Und dass Ihr mit Euren Leuten aus der Schule, Kumpels und denen, die Ihr gern habt, zusammen los seid, das wäre doch schön. Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit! Meldet Euch doch an! Euer Pastor Jörg Suhr

Mönkeberg

Konfirmandenunterricht in Mönkeberg

Am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag treffen sich im Evang. Gemeindehaus in Mönkeberg die Konfirmandengruppen mit Pastor Anderson. Hier findet der „Konfer“ in seiner ursprünglichen Form statt: Einmal in der Woche ca 45 Minuten in einer Gruppe von ungefähr 15 Jugendlichen. Diese Zeit dauert 18 Monate. Der Konfer beginnt nach den Sommerferien und schließt ab mit der Konfirmation, die wir in der Marienkirche feiern, im Frühjahr des übernächsten Jahres. Dazwischen ist das Kennenlernen unseres Glaubens der Inhalt der Konferstunden und das Wichtigste: Jede und jeder soll sich in dieser Zeit seine eigene Meinung dazu bilden, denn schließlich bedeutet das Wort „Konfirmation“ ja „Bestätigung, Bekräftigung“ und beinhaltet ein bewußtes „Ja“ zum evangelischen Glauben im Konfirmationsgottesdienst. Singen, diskutieren, Fragen stellen, Besuche von Gottesdiensten, eine Konfer-Fahrt, Besichtigung der Marienkirche und viel mehr gehört zu der Konfirmandenzeit.

 

 

 

 

Anschütz-Oppendorf

Konfer im Fliedergarten Jedes Jahr nach den Sommerferien beginnt der neue Konferkurs im Fliedergarten. Bis zum Pfingstsonntag anderthalb Jahre später treffen wir uns regelmäßig. Na klar, wir machen die Klassiker: Gottesdienst und Vaterunser, Abendmahl und Taufe, die Zehn Gebote… Meist treffen wir uns am Donnerstag Nachmittag. Dazu kommen aber noch KU-Tage, d.h. Tage mit KonfirmandenUnterricht. Das KU-Team – genau, das sind die bereits konfirmierten Jugendllichen, die den KonfirmandenUnterricht mitgestalten – und ich verbringen dann mit den Konfis eine halben Samstag. Da wird zu Weihnachten gebacken, zum Abendmahl geknetet, und zur Taufe auch schon mal mit Wasser gespritzt. Ein gemeinsames, leckeres Mittagessen gibt es auch – hier ist Elternarbeit gefragt. Einmal im Monat schicke ich die Konfis in die Kirche. Aber manchmal machen wir das auch zusammen: Wir sind gemeinsam zur Jugendkirche gefahren: Gottesdienst auf dem Weg, Gottesdienst im Kino – es gibt einiges zu entdecken. Langsam wachsen die Konfis rein und übernehmen selbst Aufgaben im Gottesdienst: Im Advent der Gottesdienst im Fliedergarten, im Sommer der Taufgottesdienst für die noch nicht getauften Jugendlichen und auch schon mal einen Gottesdienst in der Osterzeit. Manche Kurse besuchten eine Moschee, andere erlebten die Nacht der Kirchen. Von Jahrgang zu Jahrgang ändert sich ein wenig das Programm, aber immer geht es um unser miteinander: wie können wir zusammen leben und spüren, dass Gott mit uns ist? Besonders deutlich wird das während der Konferfahrt: Spaß und Ernst, ein Thema und harte Arbeit, aber auch Spiele und Zeit für sich, dafür sorgen das KU-Team und ich. So steht nicht nur am Ende der gemeinsamen Zeit Gottes Segen. Pastorin Elvira Schlott

KU-Team

Anschütz/Oppendorf

Das KU-Team macht mit beim Konfer. (KonfirmandInnen-Unterricht, kurz KU)

Bei den besonderen Terminen, also bei der Konferfahrt, dem Begrüßungswochenende und den KU-Tagen sind Teamerinnen und Teamer dabei. Das KU-Team übernimmt eigene Arbeitsgruppen. Das Thema und die Vorbereitung der Gruppenarbeit wird gemeinsam besprochen. Manchmal unterstützt das KU-Team auch die Pastorin in der normalen Konferstunde am Donnerstag.

Und wer macht da mit? Wie groß ist die Gruppe? Es machen Jugendliche mit, die schon konfirmiert sind.

Können alle Jugendlichen mitmachen? Im Prinzip ja, aber… Nach den Konfirmationen können sich die, die Interesse haben, bei Pastorin Schlott melden. Dann bespricht die Gruppe, wer gut in die Gruppe passt, welche Fähigkeiten wir noch brauchen.

Warum tun die das? Werden die bezahlt? Nein, eine Bezahlung gibt es nicht. Gründe für ihr Engagement liefern die Jugendlichen besser selbst – also dranbleiben und auf das update warten.